Hochsensibilität bei Musikern

Hochsensibilität – was ist das?

Seit einiger Zeit geistert der Begriff „Hochsensibilität“ häufig durch die Presse. Und doch ist dieses Phänomen vielen unbekannt oder wird sehr schnell in eine rein esoterische Ecke verbannt. Doch was ist „Hochsensibilität“ überhaupt?

Seit einiger Zeit geistert der Begriff „Hochsensibilität“ häufig durch die Presse. Und doch ist dieses Phänomen vielen unbekannt oder wird sehr schnell in eine rein esoterische Ecke verbannt. Die Ursache hierfür: „Hochsensibilität“ ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht eindeutig wissenschaftlich belegt. Und doch ist es mir sehr wichtig, gerade für MusikerInnen, einen Artikel über dieses Thema zu schreiben. Denn in meinem Leben hat das Wissen um dieses Phänomen viel verändert.

Ich, Gabriele, war ein zartes aber lebhaftes, blondes Mädchen. Ich liebte es, mit meinen Freunden zu spielen, hasste jedoch zu große Kinder- und Menschenmassen. Zu einem Kindergeburtstag eingeladen zu werden, fand ich super, ihn dann aber zu erleben, brachte mich jedes Mal an meine emotionalen Grenzen. Lärm konnte und kann ich schlecht ertragen, genauso wie starke Gerüche. Bis heute ertrage ich viele Filme nicht, Gewalt, Ungerechtigkeit und schwere Schicksale, machen es mir körperlich unmöglich, diese bis zum Ende anzuschauen. Schon früh entdeckte ich für mich die Musik als Schutzraum und in der Pubertät auch die Literatur. Viele Dinge, die junge Leute in bestimmten Zeiten exzessiv betrieben, habe ich ge- und vermieden, so z.B. Diskotheken und durchfeierte Nächte.

Nach der Schule beschloss ich Musikerin zu werden. Ich durchlebte viele wunderbare Jahre und doch nahm meine Sensibilität in bestimmten Bereichen nicht ab, im Gegenteil. Mit fortschreitendem Alter verstärkten sich die Symptome und ich begann, mir ernsthaft Gedanken zu machen.

Vor ca. einem Jahr wurde ich auf das Thema „Hochsensibilität“ aufmerksam, recherchierte im Internet und las das Buch „Zart besaitet“ von Georg Parlow. Dieses hat mein Leben und meine Einstellung grundlegend verändert. Heute habe ich keine Angst mehr davor, irgendwann in der Psychiatrie zu enden und es geht mir mit meiner Sensibilität richtig gut.

Hochsensibilität – was ist das?

Wir alle sind jeden Tag verschiedenen Reizen ausgesetzt. Erfahren wir zu wenige Reize von außen, fühlen wir uns gelangweilt. Sind wir zu starken Reizen ausgesetzt, fühlen wir uns überfordert oder bedroht. Für einige Personen ist die optimale Reizschwelle schon dann erreicht, wenn sich andere noch langweilen. Was für die eine Gruppe lebhaft und erfrischend ist, wirkt auf die andere schon laut und unerträglich.

Das liegt jedoch nicht daran, dass sensible Menschen weniger Reize aushalten, sondern dass sie mehr wahrnehmen, als andere.

Hochsensibilität ist keine Krankheit, sondern eine Charaktereigenschaft.

Hochsensibilität – die Unterschiede

Nicht alle hochsensiblen Menschen sind gleich. Hier ein Zitat von der Website (www.zartbesaitet.net) des in Österreich eingetragenen Vereins „Zart besaitet – Gesellschaft zur Förderung und Pflege der Belange hochempfindlicher Menschen“:

„Hochsensible haben zwar Gemeinsamkeiten, sind jedoch in vieler Hinsicht sehr verschieden, auch bezüglich ihrer Sensitivität. Hochsensible Menschen erkennen einander oft nicht, weil ihre hohe Sensibilität in verschiedenen Bereichen gelagert sein kann:

  • Sensorisch sensible Menschen haben besonders feine Sinneswahrnehmungen: Geräusche, Gerüche, Licht und Farben wirken auf sie besonders stark. Oft haben sie in diesen Bereichen eine Begabung: musisch, künstlerisch, ästhetisch. ev. Nachteile: oft besonders lärmempfindlich, leicht irritiert, von vielen Sinneseindrücken schneller überlastet.
  • Emotional sensible Menschen nehmen besonders die Feinheiten in zwischenmenschlichen Bereichen auf. Sie sind mitfühlend, hilfsbereit, empathisch, oft besonders genaue Zuhörer mit starker Intuition. Herausforderungen: fühlen sich oft überfordert von der Last all dessen, was sie wahrnehmen.Oft reagieren sie in Gesprächen auf die Untertöne stärker als auf die ausgesprochene Botschaft des Gesprächspartners.
  • Kognitiv sensible Menschen haben ein starkes ‚Gefühl‘ für Logik, für ‚Wahr oder Falsch‘, und denken in sehr komplexen Zusammenhängen. Haben oft besondere Begabungen auf wissenschaftlichem oder technischen Gebiet.
    Probleme können sich ergeben, wenn das komplexe Denken die Kommunikation im Alltag behindert.

Viele von uns sind in zwei oder in allen Bereichen sensibel, aber meist haben wir einen Schwerpunkt in einem der Bereiche (spüren, fühlen, denken).“

Hochsensibilität – ein Randphänomen?

Man schätzt, dass 15-20% aller Menschen hochsensible Personen sind. Das wären allein in Deutschland 12-16 Millionen Menschen. Und doch wissen noch zu wenige Personen davon.

Die Forschung

In neuer Zeit forschte die amerikanische Psychologin Dr. Phil Elaine N. Aaron auf dem Gebiet der Hochsensibilität. In ihren Veröffentlichungen prägte sie den Begriff „highly sensitive person“ HSP (im Deutschen: hochsensible Person). Dieser Begriff wird seitdem von Psychologen, Therapeuten und Neurologen aufgegriffen.

Dr. Aaron hat in den letzten Jahren mehrere Bücher zu diesem Thema veröffentlicht, einige sind auch in deutscher Sprache erhältlich.

Trotz dieser Untersuchungen gilt HSP nicht als wissenschaftlich nachgewiesenes Phänomen. Ich habe viele Beiträge, Kommentare und Buchrezensionen gelesen und einige Autoren bestreiten, dass es das Phänomen überhaupt gibt. Sie führen an, dass sich bei den angebotenen Tests und Beschreibungen jeder Mensch wiederfinden kann und in entsprechenden Büchern und Therapien so ein großes wirtschaftliches Potential schlummert.

Musiker und Hochsensibilität

Künstler aller Art gehören und gehörten schon immer zu einer Gruppe von Menschen, die in der Lage sind, mehr wahrzunehmen, als andere. Gerade das befähigt sie zu ihrem künstlerischen Schaffen.

Aus Künstlerbiographien geht auch hervor, dass viele mit dem Alltagstrubel schlecht zurecht kamen und sich in die Einsamkeit zurückzogen, um kreativ tätig werden zu können. Auch Suizide sind unter Künstlern relativ häufig.

Das was ich von mir berichtet habe, konnte ich jedenfalls bei sehr vielen Musiker-KollegInnen auch beobachten. Ich halte es für ganz natürlich, dass Menschen mit einem ausgeprägten Gehörsinn MusikerInnen werden. Keine andere Berufsgruppe ist derart auf den Hörsinn angewiesen wie wir und keine Berufsgruppe praktiziert derart intensiv das „Hinhören“, also das zielgerichtete, aktive Hören (engl. to listen – im Gegensatz zum passiven Hören – engl. to hear), wie wir. Das führt bei vielen zu einer ‚nicht organisch‘ bedingten Schwerhörigkeit.

So bin ich nach einem langen Unterrichts- oder Seminartag abends hochgradig schwerhörig. Alle Hörtests bei HNO-Ärzten und Akustikern bescheinigten mir jedoch eine altersbedingt extrem gute Hörfähigkeit. Viele meiner Musiker-Freunde berichten Ähnliches, bei anderen Personen stieß ich bisher aber nur auf Skepsis.

Weitere Informationen

Alle, die sich bisher noch nicht mit dem Thema „Hochsensibilität“ beschäftigt haben, aber einige der aufgeführten Symptome bei sich selbst wiederfinden, kann ich nur ermuntern, sich damit einmal ausführlicher auseinanderzusetzen.

Hier einige hilfreiche Websites und noch einmal der Link zu dem angeführten Buch:

Buch:

„Zart besaitet“ von Georg Parlow

Websites:

http://www.hochsensibilitaet.org/

http://www.zartbesaitet.net/

http://hsperson.com/

Tests:

http://www.hochsensibel-test.de/

http://www.zartbesaitet.net/survey/site.php?a=su_onepage&su_id=1

Was kann man als Hochsensibler tun?

Wie schon oben aufgeführt, gibt es nicht den einen Hochsensiblen und so gibt es auch keine Universal-Tipps. Mir hat zunächst geholfen, dass Hochsensibilität keine schleichende Geisteskrankheit ist, sondern einen Art „Laune der Natur“ und eine Gabe, die viele positive Aspekte beinhaltet. Allerdings ist es notwendig, dass hochsensible Menschen ihre Probleme nicht ausblenden, sondern beobachten.

– Was tut mir gut, was tut mir nicht gut?

– Wo fühle ich mich unwohl?

– Was kann ich tun, um in unvermeidlichen Situationen auf meine Sensibilität Rücksicht zu nehmen?

– Wie kann ich meine betroffenen Sinne entlasten oder entspannen?

Das Wichtigste ist, dass ich tatsächlich aktiv werde und mich schütze und für mich sorge. Denn ignoriere ich auf Dauer meine Sensibilität, werden mein Körper und mein Geist Schaden nehmen.

Fazit

Egal, ob die Wissenschaft das Phänomen „Hochsensibilität“ irgendwann bestätigen wird oder nicht, mir hat der Umgang mit dem Thema sehr geholfen.

Egal, ob viele Menschen mit einem hochsensiblen Gehör Musiker werden oder ob der intensive Umgang mit der Musik unser Gehör sensibilisiert, die Folgen sind die gleichen. Unser Gehör braucht unsere Wachsamkeit und Pflege, damit es uns noch lange auf höchster Ebene erhalten bleibt.

Kommentare
  1. Agnes Hofmann sagt

    Hallo Gabriele,
    ein wirklich toller und wichtiger Artikel.
    Ich finde es auch toll, dass man euch jetzt unterstützen kann.

    Viele Grüße
    Agnes

  2. Hier ein FB-Kommentar unserer liebe Kollegin Claudia Nicolai:

    Sehr guter Artikel – oft sind ja auch Schüler hochsensibel, und dann muss man als Lehrer gut einschätzen können, wie man fordert, ohne zu überfordern. Und dann geht es ja nicht nur ums Gehör, sondern einfach auch darum, welche Portion Leben man sich überhaupt zumuten kann. Und dass man sich genügend Freiräume zugesteht. Ein Thema, das für viele Menschen wichtig ist, denn so hochgradig belastbar wie wir immer tun, sind wir manchmal gar nicht.

    Vielen Dank Claudia!

  3. Gloria sagt

    Vielen Dank für diesen wunderbaren Artikel! In unserer „genormten“ Welt ist es (nicht nur) für Künstler so wichtig, herauszufinden welche Einflüsse und Umgebungen mir Kraft schenken oder rauben. Ich finde es gut, dass Hochsensibilität ein immer wichtigeres Thema wird.
    Liebe Grüße!
    Gloria

    1. Liebe Gloria,
      vielen Dank für deinen Kommentar.
      Herzliche Grüße
      Gabriele

  4. Hier ein FB-Kommentar unserer Kollegin Ulrike Sailer:

    Danke für diesen Artikel. Ich bin vor ca 2 Jahren auf dieses Thema gestoßen—und es war ein Segen für mich, endlich zu wissen, dass ich einer von diesen Menschen bin….also völlig ok!

    Vielen Dank Frau Sailer!

  5. Ronald Becker sagt

    Weder „geistert“ das Substantiv „Hochsensibel durch die Presse, noch erst seit einiger Zeit. Bereits vor vielen Jahrzehnten wurde daran bereits auf russischer Seite erfolgreich geforscht. Die Autorin, offenbar noch sehr Jung an Jahren, scheint nicht gut recherchiert zu haben. Weniger Floskeln, Wortspiele, Klischees, Nebensätze, Füllsätze, Stereorypen, dafür aber substantielle Aussagen, Fakten, hätten den Artikel der Autorin enorm aufgewertet. Mal davon gehört zu haben, ist kein Wissen. Breits an 50 Universitäten wird die Hochsensitivität ersforscht, und die aktuellen Ergebnisse sind enorm!

    Hochsensibilität Update März 2018
    HSP Highly Sensitive Person

    In der Wissenschaft wird Hochsensibilität als SPS bezeichnet – Sensory Processing Sensitivity. Wahrnehmungsverarbeitungssensibilität.

    Die Professorin für Psychologie, Elke van Hoof, hat in einem Zeitungsbericht, bei „Psychologie bringt Dich weiter“, vom Oktober 2016, Forschungsergebnisse aus ihren eigenen Untersuchungen mit 1500 Versuchspersonen vorgelegt. Diese wurden an der Vrije Universität Brüssel durchgeführt.

    Dabei zeigte sich eindeutig, dass Hochsensibilität ein Persönlichkeitsmerkmal ist.

    Demnach haben Hochsensible einen sehr stark ausgeprägten Gerechtigkeitssinn, einen guten Blick für Details und eine überdurchschnittliche analytische Fähigkeit.

    Für Gruppen bringen sie viele Vorteile: sie können schlichten und ausgleichende Lösungen für Konflikte finden.

    Im richtigen Umfeld können Hochsensible erfolgreich Karriere machen

    Allerdings zeigte die Statistik auch, dass Hochsensible häufiger unter Angststörungen, Depressionen und Burnout leiden. Dies gilt insbesondere, wenn ungünstige Umwelteinflüsse auf Hochsensible einwirken. (Biografie, soziales und räumliches Umfeld.)

    Im Jahr 2014: Studie von Arthur und Elaine Aron und Bianca Acevedo an der Universität von Kalifornien, Santa Barbara. Aktuelle Erkenntnisse:

    Hochsensible können Gesichter besser entschlüsseln, Emotionen stärker mitfühlen. Beweis: MRT-Scan des Gehirns. Hochsensible reagierten neuronal stärker auf Bilder des Partners und auf glückliche Fremde. Die Hirnareale, die für Aufmerksamkeit, Empathie und Selbstreflexion zuständig sind, wiesen eine deutlich höhere Aktivität auf.

    Aufgrund der gründlichen Informationsverarbeitung erleben Hochsensible häufig Entscheidungsschwierigkeiten und brauchen länger, um Aufgaben zu lösen.

    Aron und Aron führten Interviews mit 1300 Personen durch und leiteten später daraus die sogenannte HSP-Skala – einen wissenschaftlichen Fragebogen – ab, der das Persönlichkeitsmerkmal der Hochsensibilität erfragt. Aron konnte deutlich machen, dass Hochsensibilität als eigenständiges Persönlichkeitsmerkmal auftritt.

    Hochsensible sind nicht mit Introvertierten gleichzusetzten, da es auch extrovertierte Hochsensible gibt. Die Angewohnheit, sich häufig zurückzuziehen, habe bei Hochsensiblen eher mit einer Strategie zu tun, um Phänomene der Überreizung zu entgehen.

    Hochsensible mit neurotischen Merkmalen hatten stärker belastende Biografien.

    Da besonders Hochsensible gesellschaftlich wenig Anerkennung, Empathie und Rücksichtnahme erfahren, haben sie ein erhöhtes Risiko für Stresserkrankungen und die Entwicklung eines negativen Selbstbildes.

    Im September 2015 erschien ein Bericht mit dem Titel „Feinfühlig“ über den aktuellen Forschungsstand zur Hochsensibilität:

    Psychologin Franziska Borries, Universität Bielefeld, befragte 898 Personen (darunter 73% Frauen) mit Hilfe von Fragebögen. Sie ermittelte, dass es Hochsensibilität tatsächlich gibt. Ca. 17,5% ihrer Stichprobe waren hochsensibel.

    Dr. Elaine Aron berichtet 2015, dass aktuell 50 Universitäten zum Thema Hochsensibilität forschen.

    Die große Stärke Hochsensibler: EMPATHIE.

    Der emotional empathischer Mensch ist in der Lage, sich in sein Gegenüber hineinzuversetzen. Er wird auf feinste Signale seines Gegenübers umsichtig reagieren. Dadurch entsteht eine unmittelbare Nähe.

    Empathie befähigt Hochsensible zu einer besonders ausgeprägten emotionalen Intelligenz. Auf diese Weise werden sie zu wertvollen Mitgliedern sozialer Gruppen, die Streit schlichten, gut zuhören können und auf Dinge aufmerksam machen, die andere noch gar nicht wahrgenommen haben.

    Empathen sind begehrte Gesprächspartner, weil sie ihrem Gegenüber das Gefühl vermitteln, vollkommen verstanden und angenommen zu sein.

    Anhand der Körpersprache können Empathen schon erfassen, was ihr Gegenüber fühlt, was es braucht und auf welche Angebote es besonders positiv reagiert.

    Negative Aspekte der Empathie

    Jemanden leiden zu sehen, löst bei Empathen und Hochsensiblen den Wunsch aus, helfen zu wollen. Diese intensive Wahrnehmung bewirkt bei Hochsensiblen, dass sie ihre eigenen Bedürfnisse aus dem Blick verlieren. Auf diese Weise entstehen die wohlbekannten Abgrenzungsprobleme. Wenn Du Dich auf den Schmerz, die Bedürftigkeit oder Angst Deines Gegenübers konzentrierst, wirst Du Schwierigkeiten haben, Deine eigene Interessen durchzusetzen und das Wort „NEIN“ kommt Dir kaum über die Lippen. So kommt es, dass Empathen schnell zum Kummerkasten der Nation werden. Aufgrund ihrer Hilfsbereitschaft weiß das Umfeld schon, dass es dort Hilfe bekommt.

    Die Indikatoren von High Sensitivity: DOES
    Elain Aron fasst diese Indikatoren unter dem Akronym DOES zusammen.
    Im Einzelnen bedeutet das:

    D – Depth of Processing, im Deutschen als Verarbeitungstiefe von Informationen zu verstehen.

    O – Easily Overstimulated. Aufgrund der vorhandenen Verarbeitungstiefe ist die persönliche Reizschwelle schneller erreicht.

    E – Emotional Reactivity and High Empathy. Emotionale Berührbarkeit, die sich speziell in der Ansprechbarkeit auf negative Reize verstärkt.

    S – Sensitivity to Subtile Stimuli. Wahrnehmung auch für subtile Reize, Bewusstsein und Wahrnehmung von Feinheiten.
    Anhand der entwickelten Indikatoren lässt sich die zusammenfassende Aussage treffen, dass „High Sensory-Processing-Sensitivity“ durch soziale, emotionale und physische Sensitivität charakterisiert wird und als eigenständiges Persönlichkeitsmerkmal zu sehen ist. Menschen, die hohe SPS-Werte aufweisen, werden als hochsensible Menschen (HSPs = High Sensitive Persons oder hochsensible Personen) beschrieben.

    1. Hallo Ronald,
      vielen Dank für deine vielen Informationen.
      Herzliche Grüße
      Gabriele

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